WLF26 LK Miltenberg

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Wlf26 Lk Miltenberg 03 2020 (haupt)

Den Zuschlag für zwei eher ungewöhnliche Wechsellader hat das BOS-Team im letzten Jahr in Kooperation mit der Fa. Baitz Fahrzeugbau erhalten. Hakensystem und Karosseriearbeiten wurden durch die Fa. Baitz ausgeführt, der FW-technische Ausbau durch uns.

Die beiden WLF werden auf ein TATRA Phönix Fahrgestell aufgebaut und wurde für den „rauen“ Einsatz konzipiert. Der erste der beiden Fahrzeuge erhält die Feuerwehr Obernburg.

Da in der Höhe eine harte Beschränkung umzusetzen war, wurde der LKW vorne mit Kennleuchten Comet-S von Hänsch ausgerüstet. Die Akustik liefert eine Martin-Pressluftanlage. Als 3. RKL kommt wieder eine Comet-S zum Einsatz und als Frontblitzer ein Paar Sputnik SL.

Zur Ausleuchtung des Fahrzeugumfeldes wurden einige LED-Scheinwerfer verbaut. Am Fahrzeugdach je links und rechts ein Nordic Pictor N7301 mit je 2600Lumen. Am Rahmenende, den Ablaufrollen und den Spiegelarmen Arbeitsscheinwerfer Hella Q90. Unterhalb der Windschutzscheibe sowie an der Fahrerhausrückseite sind Hella PowerBeam 5000 als Arbeitsscheinwerfer, mit einer Lichtleistung von je 5000Lumen, verbaut. Diese werden z.T. automatisch beim Zuschalten des Nebenantrieb bzw. des Rückwärtsgangs aktiviert. Alle Scheinwerfer schalten sich bei einer Geschwindigkeit von 15km/h vorwärts ab.

Die Spannungsversorgung des Abrollbehälters bzw. Containers wird durch Anschluss an die 12-polige-Normdose nach VG96923-3 gewährleistet. Hiermit kann der Abrollbehälter zusätzlich mit z.B. Blink- und Bremsleuchten, Heckwarnsystem, Geräteraumkontrollen oder Blaulicht ausgestattet sein.

Zwei Kameras – eine am Rahmendende, eine im Bereich der Aufzieheinrichtung – sorgen für den Überblick hinter dem Fahrzeug. Eine weitere Kamera an der rechten Fahrerhausseite wird als Abbiege-Assistent verwendet.

Die komplette Zusatzelektrik, sowie die Funkanlagen (4m und Tetra) wurden zentral in einem Schaltschrank hinter dem Fahrer verbaut. Prüf- oder Wartungsarbeiten sind somit jederzeit übersichtlich und bequem zu erledigen. Alle Steuerungen und Überwachungen finden über ein CAN-BUS-System statt, für das ein Bediengerät mit 14 Anzeigen/Tasten in der Armaturentafel verbaut wurde.

Zur Ladeerhaltung wurde eine 230V-DEFA-Steckdose mit Ladegerät und Startunterbrechung installiert. Für die Lufterhaltung ein Anschluss am Einstieg fahrerseitig.

Zusätzlich zum feuerwehrtechnischen Ausbau wurde noch durch uns die feuerwehrtechnische Ausrüstung geliefert und in den beiden Unterbaukästen und im Staukasten der Fahrerkabine gelagert. Weitere Ausrüstung wie z.B. Leiter, Kanister, Abschleppstange, etc., wurden außen am Fahrzeug befestigt.

Final wurde noch die Beklebung sowie die Konturmarkierung nach Wunsch der Feuerwehr auf Rahmen und Fahrerhaus aufgebracht.

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